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Zeitungsberichte, August 2012

Lebensrettung durch Laien

Im Weilerswister Rathaus gibt es jetzt einen Defibrillator.
Weilerswist.
"Wir hoffen, dass Sie ihn nicht brauchen", sagte Lambert Brosch von RWE Deutschland bei der Übergabe des Geschenkes an Bürgermeister Peter Schlösser. Ein ungewöhnlicher Satz, an dieser Stelle aber durchaus passend, handelt es sich bei dem Geschenk doch um einen mobilen Defibrillator für das Weilerswister Rathaus. Mit dem Gerät, das nun im Eingangsbereich des umgebauten Rathauses in einer Vitrine untergebracht ist, können auch Laien zu Lebensrettern werden.
Ein Defibrillator wird bei lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen oder Kammerflimmern eingesetzt. Durch gezielte Stromstöße kann das Herz wieder in den richtigen Rhythmus gebracht werden. Der plötzliche Herztod ist außerhalb der Kliniken eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. In Notfällen muss deshalb schnell reagiert werden. Betroffene haben die Chance, ohne Folgeschäden zu überleben, wenn innerhalb der ersten drei bis fünf Minuten mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen begonnen wird.
Die Handhabung des Defibrillators sei idiotensicher, so Brosch. Eine Frauenstimme gibt Anweisungen, die auch für medizinische Laien verständlich sind. Abbildungen zeigen zusätzlich, wie die Klebeelektroden auf dem Körper des Betroffenen angebracht werden müssen. Der Defibrillator misst selbstständig die Herzfrequenz und gibt nur bei Bedarf die Funktion frei, so dass der Anwender einen Stromstoß auslösen kann. Ein Elektroschock kann also nur in tatsächlich lebensgefährlichen Herznotfällen abgegeben werden. Erste-Hilfe-Maßnahmen werden durch den Defibrillator allerdings nicht ersetzt. Der Erfolg der Lebensrettung steht und fällt mit der richtigen Durchführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung.
Bericht: Stefanie Ackermann

Lebensrettung - Defibrillatoren gespendet

50.000 Euro ließ sich die VR-Bank die Anschaffung von 20 modernen Defibrillatoren kosten, die fortan in Geldautomatenräumen und Rathäusern des Südkreises zum Einsatz bereit sind. Die dortigen Mitarbeiter werden entsprechend geschult.
Schleiden.
Wenn ein Bundestagsabgeordneter bei einer Pressekonferenz mit blanker Brust auf dem Boden liegt, während der Vorstandsvorsitzende einer Bank seinen Nacken stützt, dann ist das schon eine außergewöhnliche Szene. Der geht aber eine nicht minder außergewöhnliche Aktion der VR-Bank Nordeifel voraus. Sie investierte insgesamt 50.000 Euro in 20 moderne Defibrillatoren, die den Menschen im Kreis in Notsituationen helfen sollen.
„Sie hätten auch zwei Defibrillatoren kaufen und anschließend eine Schau für die Presse veranstalten können. Aber Sie haben sich einmal mehr als wirklich soziales Unternehmen erwiesen und haben Geld in die Hand genommen“, lobte der CDU-Bundestagsabgeordnete Detlef Seif, der sich kurz darauf als Anschauungsobjekt auf den Boden legte, damit der Rotkreuz-Ausbilder Dieter Kabatnik die korrekte Anwendung des Defibrillators an ihm demonstrieren konnte.

Sprachgesteuert

Fehler könne man bei der Benutzung des Geräts nicht machen, versicherte Kabatnik den Anwesenden. Es sei sprachgesteuert und gebe bei jedem Schritt unmissverständliche Anweisungen. Die VR-Bank rüstet 13 ihrer Geldautomatenräume mit Defibrillatoren aus. Die anderen sieben Geräte werden an die Rathäuser in Blankenheim, Dahlem, Hellenthal, Kall, Mechernich, Nettersheim und Schleiden gespendet.
Dieses Netz aus Defibrillatoren soll es möglich machen, Menschen bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand an jenen Orten sofort zu helfen, zu denen der Rettungsdienst 15 Minuten oder länger braucht. „Wenn mit einem dieser Geräte auch nur ein Menschenleben gerettet wird, dann hat sich die Anschaffung bereits gelohnt“, erklärte der VR-Bank-Vorstandsvorsitzende Bernd Altgen.
Kooperationspartner der Bank ist das DRK, das die Mitarbeiter in den Geschäftsstellen und Rathäusern entsprechend schult.
Bericht: Christoph Wegener

VR-Bank rettet Leben

Am »lebenden Objekt«, Detlef Seif MdB, wurde die Herz-Lungen-Massage und der Einsatz eines von 20 Defibrillatoren, die die VR-Bank Nordeifel flächendeckend
im Südkreis gesponsert hat, demonstriert.

Detlef Seif: »Damit kann jeder Leben retten« - VR-Bank Nordeifel investiert 50.000 Euro in 20 Defibrillatoren
»Sie hätten auch zwei Defibrillatoren kaufen und anschließend eine Schau für die Presse veranstalten können. Aber sie haben sich einmal mehr als wirklich soziales Unternehmen erwiesen und haben Geld in die Hand genommen, 50 000 Euro, und 20 Stück gekauft, um hier im Südkreis alle Rathäuser und ihre 13 Geldautomatenräume flächendeckend mit hochmodernen Wiederbelebungsgeräten auszustatten!« Mit diesen Worten lobte der Bundestagsabgeordnete Detlef Seif die VR-Bank Nordeifel.
EIFEL (PP).
Dann entblößte der Jurist aus Weilerswist, Abgeordneter des Kreises Euskirchen und Bundespolitiker in Berlin, seine Brust, legte sich auf den Fußboden des Konferenzraumes der Schleidener VR-Bank und diente Rotkreuz-Ausbilder Dieter Kabatnik als lebendes Anschauungsobjekt zur Demonstration des Geräteeinsatzes. VR-Bank-Vorstandsvorsitzender Bernd Altgen stützte Seif den Nacken.
Das Bild für die Pressefotografen hatte irgendwie Symbolcharakter: Alle an der Pressekonferenz zur Vorstellung der 20 von der VR-Bank Nordeifel für die Eifelbevölkerung gespendeten Defibrillatoren zeigten sich von der Gemeinschaftsaktion von VR-Bank, Rotem Kreuz im Kreis Euskirchen und dem Bundestagsabgeordneten Detlef Seif sehr angetan. Rotkreuz-Kreisvorsitzender Erwin Doppelfeld und VR-Bank-Vorstandsvorsitzender Bernd Altgen konstatierten unisono: »Wenn mit einem dieser Geräte auch nur ein Menschenleben gerettet wird, dann hat sich die Anschaffung bereits gelohnt.«
Man kann die Geräte nicht nur an Ort und Stelle verwenden, sondern auch aus ihren Halterungen nehmen und zu den Menschen mit Herz-Kreislauf-Stillstand bringen. »Fehler beim Bedienen kann man keine machen«, erläuterte Erste- Hilfe-Ausbilder Dieter Kabatnik: »Das Gerät ist sprachgesteuert und weist jeden einzelnen Schritt unmissverständlich an.« Das Netz der Geräte soll mithelfen, Menschenleben bei Herz-Kreislauf-Stillstand auch an den Orten zu retten, zu denen die Rettungsdienste 15 Minuten und länger brauchen. Diejenigen, die sich an der ersten Geräte-Einsatzdemonstration Dieter Kabatniks, Detlef Seifs und Bernd Altgens bei der Pressekonferenz freuten, waren neben Bernd Altgens VR-Bank- Vorstandskollegen, Wolfgang Merten und Mark Heiter, der Erste Beigeordnete Marcel Wolter und Vize-Bürgermeister Udo Meister für die Stadt Schleiden, der Mechernicher Kämmerer Ralf Claßen, Michael Huppertz von der Gemeinde Hellenthal, Erwin Nelles von der Gemeinde Blankenheim, Helmut Etten für die Gemeinde Dahlem, Alfred Piehler von der Gemeinde Nettersheim, der Kaller Feuerwehr-Chef Harald Heinen für die Gemeinde Kall, Rotkreuz-Kreisvorsitzender Erwin Doppelfeld und Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Soziale Dienste, Rolf Klöcker, Simon Jägersküpper und eben Dieter Kabatnik, ebenfalls aus der Führungsetage des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen.
Bernd Altgen erklärte das gesundheitliche soziale Engagement seiner Bank mit deren genossenschaftlichen Ansatz. »Mir packen ahn und hellepen oss sellevs unn jäjensiddig«, sagte Altgen in Eifeler Mundart. Hilfe zur Selbsthilfe geben seine Bank und ihre Vorgängerinstitute in der Eifel schließlich seit genau 132 Jahren: »Und wir nehmen diesen Auftrag ernst!«
Die VR-Bank Nordeifel sei mit ihren 147 Mitarbeitern vor allem, aber nicht nur für ihre zurzeit 22 000 Mitglieder da, sondern für mehr als 60 Prozent der Bevölkerung im Südkreis sowie in der Stadt Mechernich, die ihre finanziellen Geschäfte mit der VR-Bank Nordeifel abwickeln. Altgen: »Wir sind den Menschen dieser Region gesellschaftspolitisch verpflichtet - und wir nehmen diese Aufgabe nicht auf die leichte Schulter!« In dem Zusammenhang berichtete Bernd Altgen über eine strategische Partnerschaft, die die VR-Bank Nordeifel mit dem Roten Kreuz im Kreis Euskirchen in ihrem Gesundheits- und Familienmanagement für die insgesamt über 180 eigenen Mitarbeiter (inklusive Kurierfahrer und Reinigungspersonal), die bald 25 000 Mitglieder der Bank, aber auch für die gesamte Bevölkerung im Kreis Euskirchen eingegangen sei.
Ziel ist es, Menschen und damit auch Fachkräfte an die Eifel zu binden. Die Philosophie lautet: Menschen sollen in diesem wunderschönen Landstrich nicht nur gerne leben, sondern auch gut, gerne und familienverträglich arbeiten können.
Rotkreuz-Geschäftsführer Rolf Klöcker sagte, die Geschwindigkeit und Gründlichkeit, mit der die VRBank Nordeifel Vorhaben entwickle, plane und realisiere, sei atemberaubend. Es sei keine zwei Monate her, seit MdB Seif, das Rote Kreuz und der Malteser-Hilfsdienst im Kreis Euskirchen für das Sponsoring für die Anschaffung von Wiederbelebungsgeräten bei Herz- und Atemstillstand appelliert hatten: »Und heute stehen wir hier und verteilen 20 Defibrillatoren für 50 000 Euro an 13 VRBank-Geldautomatenräume und sieben Rathäuser.«

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